Geweckt Teil 2 – Der Posaunenschall

Posaunenschall

Im Wort Gottes lesen wir vieles über die Endzeit. Bitte studiert dazu auch einmal die 7 heiligen Feste des Herrn, die Gott in 3. Mose 23 dem Volk Israel als Ordnung gegeben hat. Sie sind ganz klar ein Bild auf Gottes Heilsplan in Jesus (Kol 2,16-17). Die 4 Feste des Frühlings hat Jesus genau an dem Tag der Feste erfüllt (Passafest, Fest der Ungesäuerten Brote, Fest der Erstlingsgarben, Pfingsten). Dann gibt es eine Pause im Sommer, bevor die 3 Feste des Herbstes kommen (Rosh Hashanah = Trompeten/Posaunenfest, Yom Kippur = Versöhnungsfest, Sukkot = Laubhüttenfest).

Gemäss der jüdischen Überlieferung wurde im letzten Monat des Sommers (Monat Elul) das Schofarhorn täglich geblasen, damit sich das Volk auf die drei Herbstfeste vorbereitet. Am Posaunenfest wurde das Schofar 100x geblasen, um die Gläubigen in den Tempel zu rufen. Sie mussten die Arbeit niederlegen um sich vor dem Herrn im Tempel zu versammeln.

„Denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. So tröstet nun einander mit diesen Worten.“
1 Thes 4,16-18

Als einziges Fest wurde das Posaunenfest gemäss Gottes Anordnung bei Neumond gefeiert (der jüdische Kalender orientiert sich unter anderem nach dem Mond). Die Juden bestellten darum zwei Zeugen, die Ausschau nach der ersten Sichel des Neumondes hielten. Um die Juden im Ausland über den Beginn des Festtages zu informieren, wurden dann Feuer auf den Bergen gemacht. Damit die Juden in der Diaspora jedoch den Festtag nicht erst dann zu feiern begannen, wenn er schon bald vorüber war, wurde er während 48 Stunden gefeiert. Auch verdeckte manchmal ein bewölkter Himmel die Sicht auf den Mond. Somit war unter den Juden bezüglich dieses Festes der Ausdruck „Tag und Stunde weiss niemand“ bekannt. Im Judentum gibt es zudem die Bezeichnung von drei Trompeten/Posaunen: „Die erste Trompete“ wurde am Pfingstfest geblasen, „Die letzte Trompete“ am Posaunenfest und „Die grosse Trompete“ am Versöhnungsfest. Im 1. Korintherbrief wird gesagt, dass wir in dem Augenblick verwandelt werden, wenn die letzte Posaune erschallen wird. Diese letzte Posaune, die Posaune Gottes, gilt den Gläubigen und bewirkt, dass Jesus uns zu sich versammeln wird. Wir sollen einander damit trösten. Das Posaunenfest spiegelt in Vielem die Aussagen Jesu zur Entrückung wieder – Jesus sprach damals zu Juden, welche natürlich diese 7 heiligen Feste kannten.

 

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2 Kommentare zu “Geweckt Teil 2 – Der Posaunenschall

  1. Bei der letzten Posaune…
    Darüber wurde schon viel spekuliert. Ist es die siebte Posaune des siebten Siegels (wobei die sieben Posaunen ja auch gleichzeitig erschallen können, so wie bei Jericho), ist es die Posaune zum Aufbruch der Legion, oder ist es die letzte Posaune irgendeines jüdisches Festes.
    Ich persönlich glaube, dass es keine materielle Posaune sein wird, dass es ein Engel sein wird, der posaunt. Dazu spricht die Bibel nirgends von der letzten Posaune im Bezug auf jüdische Feiern. Weiter gilt zu bedenken, dass ihr Schall die weltweite Gemeinde nach Hause ruft. Deshalb kommt die Theorie der jüdischen Feste für mich nicht in Frage.
    Soweit!

  2. Besten Dank für Ihren Beitrag! Ich glaube auch, dass es eine himmlische Posaune eines Engels sein wird, da es ja alle gleichzeitig hören werden (sogar die in Christus verstorbenen!) Weiter glaube ich aber, dass die jüdischen Feste bereits ein Schatten sind, was Gott vorbereitet hat und tun wird. Einen gesegneten Tag!

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