Advent Domini – die Ankunft des Herrn

Advent (lateinisch adventus „Ankunft“), eigentlich Adventus Domini (lat. für Ankunft des Herrn), bezeichnet die Jahreszeit, in der die Christenheit sich auf das Fest der Geburt Jesu Christi, Weihnachten, vorbereitet. Die Christen gedenken der Geburt Jesu und feiern sie als Menschwerdung Gottes. Zugleich erinnert der Advent daran, dass Christen das zweite Kommen Jesu Christi erwarten sollen. (Wikipedia)

Jesus kommt wieder Baby König

Der Adventskranz weist mit seinen vier Kerzen auf das Licht hin, das mit Christus in die Welt gekommen ist (Joh 1,1–14 EU, Joh 8,12 EU)

Johannes 1, 1 – 14

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen. Es war ein Mensch, von Gott gesandt; sein Name war Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, um von dem Licht Zeugnis zu geben, damit alle durch ihn glaubten. Nicht er war das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Licht. Das wahre Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen. 10 Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, doch die Welt erkannte ihn nicht. 11 Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. 12 Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; 13 die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. 14 Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Johannes 8, 12
Als Jesus ein andermal zu ihnen redete, sagte er: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben.

Chanukka – wenn wir handeln, wird Gott handeln

hanukkah (2)

Chanukka bedeutet „Einweihung“ und bezeichnet die erneute Tempelweihe im Jahre 165 v. Chr. durch die Makkabäer. Es ist ein Lichterfest, das acht Tage, dieses Jahr vom   28.11-5.12. von Juden  gefeiert wird. Chanukka weist auf den Tag, als der Tempel entweiht und entheiligt wurde und genau drei Jahre später durch die Makkabäer wieder gereinigt und neu eingeweiht wurde. Der Feldherr Antiochus Epiphanes aus Syrien trieb die Juden aus Jerusalem heraus und machte aus dem Tempel ein Haus der Götzenanbetung mit heidnischen Bildsäulen und Schweineopfern auf dem Altar.

Der Tempelleuchter wurde gelöscht und die Ölvorräte geplündert. Einen einzigen Krug mit Öl, ausreichend für nur einen Tag, haben die Syrer übersehen. Der jüdische Priester Mattijahu Makkabäus machte sich mit seinen fünf Söhnen und willigen Volksgenossen gegen die Hellenisierung auf. Sein Sohn Jehuda vertrieb erfolgreich die Syrer vom Tempelberg und reinigte als erstes den Tempel. Hier setzte das Chanukka-Wunder ein.

Er fand den kleinen Ölkrug und siehe da,  anstatt nur einen Tag zu brennen, brannte der Leuchter acht volle Tage, bis man wieder neues Öl für den heiligen Tempelleuchter hergestellt hatte.

Es lohn sich also,  um geistliche Werte zu kämpfen. Wenn wir das Unsrige tun, tut Gott das Seinige dazu und dann geschehen Wunder.

Wo setzen wir uns für Gottes Reich ein, in einer immer mehr gottlos werdenden Gesellschaft? Sind wir das Salz in dieser Welt? (Matthäus 5, 13)

Ist unser Leib, der Tempel Gottes auch gereinigt und geheiligt, damit wir das Licht der Welt sind?