Nutzloser Anker – der entscheidende Faktor

Zu jedem Schiff gehört ein Anker. Mit dem Anker wird das Schiff auf Grund festgemacht, um nicht durch Wind, Strömung oder Wellen abgetrieben zu werden.

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Meisten sind sie sehr gross und schwer… jedoch nützt der beste Anker nichts, wenn er nicht auch mit dem Boot oder Schiff verbunden ist.

Anchor

 

Genauso ist es auch mit dem Glauben; wenn wir nicht eine persönliche VERBINDUNG zu unserem Erlöser haben, nützt alles Wissen um den Anker nichts.

Jesus ging uns den Weg voraus in den Himmel. ER wird auch unser Lebensboot sicher dorthin in den himmlischen Hafen bringen, wenn wir mit IHM und somit mit dem Hoffungs-Anker verbunden sind!

Hebräer 6, 18-20
Das ist für uns eine starke Ermutigung, alles daranzusetzen, um das vor uns liegende Ziel unserer Hoffnung zu erreichen. Diese Hoffnung ist unsere Zuflucht; sie ist für unser Leben ein sicherer und fester Anker, der uns mit dem Innersten des himmlischen Heiligtums verbindet, dem Raum hinter dem Vorhang. Dorthin ist Jesus uns als Wegbereiter vorausgegangen – er, der für alle Zeiten Hoherpriester wurde, ein Hoherpriester von derselben priesterlichen Ordnung wie Melchisedek.

Verfolgung: Die Münze und die Streichholzschachtel

Ich persönlich glaube, dass die Christenverfolgung nicht nur in den asiatischen und afrikanischen Ländern bleibt, sondern, dass sie auch nach Europa und in die so genannten christlichen Nationen kommen wird. Besonders in der Trübsalszeit, werden Christen verfolgt. Hier eine mutmachende Geschichte von Patricia St. John.

Münze und Streichholzschachtel Verfolgung

 

Es geschah in einem Land, in dem die Christen misshandelt und verfolgt wurden. Ein zwölfjähriges Mädchen wäre gern Christ geworden, aber es hatte Angst, was dann mit ihm passieren würde. „Wenn ich Jesus nachfolge, kann ich dann sicher sein, dass er mich beschützen wird?“ fragte sie.

Da nahm ihre Freundin eine leere Streichholzschachtel und steckte eine Münze hinein. „Sie mal, sagte sie, die Schachtel ist dein Körper, die Silbermünze wie dein Geist und deine Seele. Wenn ich die Streichholzschachtel auf den Boden werfe, was passiert dann mit der Silbermünze?“

„Nichts, sie wird ganz bleiben.“

„Und wenn ich die Schachtel in meiner Hand zerquetsche?“

„Dann ist die Schachtel eben kaputt, aber der Münze passiert nichts.“

„Und wenn ich sie ins Feuer werfe?“

„Dann wird die Streichholzschachtel verbrennen, aber ich denke nicht, dass der Münze etwas zustossen wird. Die kann man bestimmt wieder aus dem Feuer herausholen.“

„Was meinst Du – was von den beiden ist wohl wertvoller und wichtiger?”

“Natürlich ist es die Silbermünze.”

„Genauso kannst du dich mit Körper, Seele und Geist Tag für Tag Jesus anvertrauen. Ja, dein Körper wird manchmal verletzt werden, und eines Tages wird er sterben. Aber das WAHRE Du, das, was am wichtigsten von dir ist, das wird niemals sterben. Das Leben mit Jesus ist nicht immer einfach. Aber Jesus hat versprochen, dass du heil und sicher bei Ihm ankommen wirst.“

 

Johannes 16, 33 Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden!

Psalm 23, 4 Und wenn ich auch wanderte durchs Tal des Todesschattens, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich.

Römer 8,35 Wer will uns scheiden von der Liebe des Christus? Drangsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?

 

Gebet:

Herr, ich weiss, dass du meine ganze Liebe und Treue willst. Ich weiss auch, dass du es gut mit mir meinst. Aber ich habe Angst. Ich fürchte mich vor Schmerzen und Leid. Ich fürchte mich davor, anders als die anderen zu sein.Bitte hilf mir, dir mehr zu vertrauen und wirklich zu glauben, dass mir nichts zustossen kann, was du in deiner Liebe nicht zulässt.

 

Entnommen aus dem Buch: „So gross ist Gott“ von Patricia St. John

Das Wort Gottes – wie viel wert ist es Dir?

Ich möchte uns daran erinnern, wie wertvoll Gottes Wort ist – es beinhaltet so viele wertvolle Verheissungen! Mutmachende, kraft- und hoffnungspendende, liebevolle und auch ermahnende Bibelstellen. Was ist unsere Nahrung in Kriesenzeiten und in Höhenflügen? Das Wort Gottes ist kraftvoll, wie ein zweischneidiges Schwert – eine Waffe im Kampf gegen die unsichtbaren Mächte! (Hebräer 4, 12 und Epheser 6) Aber wie gut kennen wir Gottes Wort auswendig? Haben wir diesen Schatz, diese kostbaren Worte, auch verinnerlicht, damit der Heilige Geist sie “antippen“ und uns daran erinnern kann?

 

Bibel Wort Gottes Bibelverse Forschen Entdecken Studieren

Wohl dem, der seine Lust hat am Gesetz des Herrn und über sein Gesetz nachsinnt Tag und Nacht. Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht, und alles, was er tut, gerät wohl. Psalm 1, 2 -3

Hier möchte ich eine kleine Sammlung von wertvollen Bibelstellen auflisten, die man auswendig lernen kann.

Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ja, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit! Jesaja 41.10

 Der HERR ist mir erschienen von ferne: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. Jeremia 31, 3

 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid. Matthäus 5, 44

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Denken, und deinen Nächsten wie dich selbst! Lukas 10, 27

Der Herr wird für euch kämpfen, und ihr sollt still sein! 2. Mose 14, 14

Wenn aber aufrichtige Menschen zu ihm rufen, hört er sie und rettet sie aus jeder Not.  Psalm 34, 18

Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott, denn ich werde ihm noch danken, daß er meine Rettung und mein Gott ist! Psalm 43, 5

Aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden. Jesaja 40, 31

Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind. Römer 8, 28

Seid fröhlich in der Hoffnung darauf, dass Gott seine Zusagen erfüllt. Seid standhaft, wenn ihr verfolgt werdet. Und lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen. Römer 12, 12

Sorgt euch um nichts; sondern in allem laßt durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden. Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus! Philipper 4, 6 – 7

Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus. Philipper 4, 16

Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Ängstlichkeit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. 2. Timotheus 1, 7

Epheser 6, 12 denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen [Mächte] der Bosheit in den himmlischen [Regionen]

Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein du, HERR, hilfst mir, dass ich sicher wohne. Psalm 4, 8

Die Augen des HERRN merken auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Schreien. Psalm 34, 16

Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben. Psalm 34, 19

lovebook

 

Ps. Ihr könnt diesen Eintrag auch ausdrucken und an den Kühlschrank hängen und immer wieder Eure Lieblingsverse auswendig lernen.

 

Hier noch ein eindrücklicher Video zu diesem Thema:

Hier noch ein hilfreiches App dazu: (gibt es auch für apple)

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.reigndesign.biblepromisesfree

Noch ein Buch, habe es bestellt, aber noch nicht gelesen:

http://www.navigatoren.de/fileadmin/Downloads/PDF/b2grflyer.pdf

Läufer im Wettkampf – Hebräer 12 und 13

Hebräer 12 run the race

 

Hebräer 12 1 – 3, 12 – 17 und Hebräer 13, 1 – 6 (Schlachter 2000 Übersetzung)

Da wir nun eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, so laßt uns jede Last ablegen und die Sünde, die uns so leicht umstrickt, und laßt uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der vor uns liegt, indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete und dabei die Schande für nichts achtete, und der sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat. Achtet doch auf ihn, der solchen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht müde werdet und den Mut verliert!

Darum »richtet wieder auf die schlaff gewordenen Hände und die erlahmten Knie«, und »macht gerade Bahnen für eure Füße«, damit das Lahme nicht vom Weg abkommt, sondern vielmehr geheilt wird! Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird! Und achtet darauf, daß nicht jemand die Gnade Gottes versäumt, daß nicht etwa eine bittere Wurzel aufwächst und Unheil anrichtet und viele durch diese befleckt werden, daß nicht jemand ein Unzüchtiger oder ein gottloser Mensch sei wie Esau, der um einer Speise willen sein Erstgeburtsrecht verkaufte. Denn ihr wißt, daß er nachher verworfen wurde, als er den Segen erben wollte, denn obgleich er ihn unter Tränen suchte, fand er keinen Raum zur Buße.

Bleibt fest in der brüderlichen Liebe! Vernachlässigt nicht die Gastfreundschaft; denn durch sie haben etliche ohne ihr Wissen Engel beherbergt. Gedenkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene, und derer, die mißhandelt werden, als solche, die selbst auch noch im Leib leben. Die Ehe soll von allen in Ehren gehalten werden und das Ehebett unbefleckt; die Unzüchtigen und Ehebrecher aber wird Gott richten! Euer Lebenswandel sei frei von Geldliebe! Begnügt euch mit dem, was vorhanden ist; denn er selbst hat gesagt: »Ich will dich nicht aufgeben und dich niemals verlassen!« So können wir nun zuversichtlich sagen: »Der Herr ist mein Helfer, und deshalb fürchte ich mich nicht vor dem, was ein Mensch mir antun könnte.«

 

Jesus ist unser grosses Vorbild! Sein Leben war geprägt und durchtränkt von Liebe. Er hatte ein klares Ziel für Sein Leben – DICH und mich zu erlösen, damit wir in Ewigkeit mit Ihm zusammen im Himmel sein können. Das war seine grosse Freude! Er achtete nicht auf die Schande, Verspottungen, Schläge und Schmerzen, er hat bis zum Schluss durchgehalten und überwunden! Gott sei Dank, denn dadurch haben wir überhaupt die Möglichkeit in sein Königreich zu kommen! Wir haben  auch einen Auftrag erhalten : Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!  Wir müssen unseren Lauf mit Ausdauer  laufen, überwinden, wenn uns Widerstand entgegen kommt. Vergeben, wenn wir verletzt wurden, damit wir nicht bitter werden und andere noch beflecken. Unser Motor soll die Liebe Jesu sein  – Liebe zu unserem Schöpfer und Erlöser – Liebe für unsere Geschwister und Liebe für die Verlorenen, die die rettende Botschaft noch nicht gehört haben!

Johannes 13, 35 Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

 

Hebräer 12, 2

 

 

Vergebung lernen – Corrie ten Boom

Von Corrie ten Boom

Es war in einer Kirche in München wo ich ihn traf: einen hageren, hellblonden Mann in einem grauen Mantel, in der Hand einen Filzhut fest umklammert. Die Menschen verließen den Raum im Kellergeschoß, in dem ich soeben gesprochen hatte. Langsam gingen sie an den Holzstühlen entlang dem Hinterausgang zu. Es war 1947, und ich war vor kurzem von Holland in das besiegte Deutschland mit der Botschaft gekommen, dass Gott vergibt.


Photo aus dem Buch »Das Versteck« von Corrie ten Boom

Es war die Botschaft, die in diesem grauen, zerbombten Land am meisten gebraucht wurde, und ich gab ihnen meine Lieblingsillustration. Vielleicht liegt es daran, dass das Meer den Holländern immer sehr nahe liegt, und ich mochte den Gedanken, dass dies der Platz ist, wohin unsere Sünden geworfen werden. »Wenn wir unsere Sünden bekennen«, sagte ich, »wirft Gott sie in den tiefsten Ozean, sie sind für immer verschwunden.«

Die ernsten Gesichter starrten mich an und wagten kaum dies zu glauben. Schweigend standen die Menschen auf, schweigend zogen sie sich ihre Mäntel an, schweigend verließen sie den Raum.


Photo aus dem Buch »Das Versteck« von Corrie ten Boom

Das war, als ich ihn sah. Er bahnte sich seinen Weg durch die Menge. Einen Augenblick lang sah ich seinen Mantel und den braunen Hut, im nächsten Augenblick die blaue Uniform und eine Schirmmütze mit dem Totenkopf und den gekreuzten Knochen darauf. Die Erinnerung kam wie ein Blitz: der riesige Raum mit seinem kalten Oberlicht, der traurige Haufen der Kleider und der Schuhe in der Mitte des Fußbodens, eine nackte Schande, an diesem Mann vorbeizulaufen zu müssen. Vor mir konnte ich die zierliche Gestalt meiner Schwester erkennen, die Rippen stachen scharf durch die dünne Haut. Betsie, wie abgemagert du warst.

Betsie und ich waren verhaftet worden, weil wir während der Besatzung Hollands durch die Nazis in unserem Zuhause Juden versteckt hatten. Dieser Mann war Aufseher im Konzentrationslager Ravensbrück gewesen, wo wir hingeschickt wurden.

Nun stand er mit ausgestreckter Hand vor mir: »Eine wunderbare Botschaft, Fräulein. Wie gut zu wissen, dass, wie Sie sagen, all unsere Sünden auf dem Meeresboden liegen.«

Und ich, die so routiniert über Vergebung gesprochen hatte, fummelte in meinem Notizbuch herum, anstatt seine Hand zu ergreifen. Natürlich würde er sich nicht mehr an mich erinnern. Wie könnte er sich überhaupt an einen Gefangenen unter Tausenden von Frauen entsinnen?

Aber ich konnte mich an ihn und die Lederpeitsche erinnern, die an seinem Gürtel hin und her baumelte. Es war das erste Mal seit meiner Befreiung, dass ich mit meinen Häschern von Angesicht zu Angesicht gegenüber stand. Mein Blut schien mir in den Adern zu gerinnen.

»Sie haben Ravensbrück in Ihrem Vortrag erwähnt«, sagte er, »ich bin dort Aufseher gewesen.« Nein, er konnte sich wirklich nicht an mich erinnern.

»Aber seit damals,« fuhr er fort, »bin ich Christ geworden. Ich weiß, dass Gott mir meine Gräueltaten von dort vergeben hat. Ich würde es jedoch auch gerne von Ihren Lippen hören. Fräulein,« er streckte seine Hand ein zweites Mal aus, »können Sie mir vergeben?«

Ich stand da – ich, deren Sünden jeden Tag vergeben werden mussten – und konnte es nicht tun. Betsie war an diesem Ort umgekommen – konnte er ihren langsamen, schrecklichen Tod austilgen, nur weil er um Vergebung bat?

Es konnten nicht mehr als ein paar Sekunden vergangen sein, wie er da mit ausgestreckter Hand dastand. Für mich jedoch erschienen sie wie Stunden, während ich einen Kampf mit der schwierigsten Sache hatte, zu der ich mich jemals überwinden musste.

Ich wusste, dass ich es tun musste. Die Botschaft, dass Gott vergibt, hat eine vordringliche Bedingung: dass wir denjenigen vergeben, die uns Schaden zugefügt haben.

»Wenn ihr den Menschen ihre Übertretungen nicht vergebt,« sagte Jesus, »wird euch euer himmlischer Vater eure Übertretungen auch nicht vergeben.«

Ich kannte es nicht nur als Gebot Gottes, sondern auch aus tagtäglicher Erfahrung. Seit Kriegsende hatte ich in Holland ein Heim für Opfer der Nazigewaltherrschaft aufgebaut. Wer seinen ehemaligen Feinden zu vergeben vermochte, konnte auch bald wieder in die Außenwelt zurückkehren und sein Leben neu in die Hand nehmen, ganz gleich welche physischen Narben zurückblieben. Diejenigen, die ihre Verbitterung hegten, blieben auch geistig Invalide. So einfach und doch so schrecklich war das.

Ich stand immer noch da mit der Kälte, die mein Herz umklammerte.

Vergebung ist jedoch keine Emotion – dies war mir auch klar. Vergebung ist eine Tat des Willens. Der Wille kann tätig sein, egal welche Temperatur das Herz hat.

»Jesus, hilf mir!« betete ich leise. »Ich kann meine Hand hochheben. So viel kann ich tun. Du musst die Gefühle dazu geben!«

Also legte ich meine Hand ausdruckslos und mechanisch in die mir ausgestreckte Hand. Während ich dies tat, geschah etwas unglaubliches: ein Strom floss von meiner Schulter aus durch meinen Arm bis hin in unsere vereinten Hände. Diese heilsame Wärme schien völlig durch mich zu strömen und trieb mir die Tränen in die Augen. »Ich vergebe dir, Bruder,« weinte ich, »von ganzem Herzen.«

Für einige Augenblicke hielten wir uns ganz fest: der ehemalige Aufseher und die ehemalige Gefangene. Niemals zuvor hatte ich Gottes Liebe so stark wie in diesem Moment verspürt.

Und weil ich so in dieser schwierigsten Situation gelernt hatte zu vergeben, würde ich gerne sagen können, dass ich damit nie wieder Schwierigkeiten gehabt habe. Ich wünschte sagen zu können, dass seit dieser Begebenheit barmherzige und liebevolle Gedanken ganz selbstverständlich durch mich flossen. Leider war dem nicht so. Wenn es eines gibt, was ich mit meinen 80 Jahren gelernt habe, dann ist es, dass man gute Gefühle und gutes Benehmen nicht bewahren kann – man kann sie sich nur tagtäglich frisch von Gott verschaffen.

Vielleicht bin ich froh, dass es so ist. Denn jedes Mal, wenn ich zu Ihm gehe, bringt Er mir etwas anderes bei. Ich erinnere mich an die Zeit vor etwa 15 Jahren, als einige christliche Freunde, die ich liebte und denen ich vertraute, mir etwas antaten, das mich verletzte. Man könnte glauben, dass nachdem ich dem Naziaufseher vergeben hatte, dies jetzt ein Kinderspiel sei. Leider nicht. Wochenlang kochte es in mir. Schließlich jedoch bat ich Gott, wieder ein Wunder in mir zu wirken. Und wiederum passierte es: Zuallererst die gefühlskalte Entscheidung zu gehorchen, dann die überschäumende Freude und der überschwängliche Friede. Ich hatte meinen Freunden vergeben. Ich war mit meinem himmlischen Vater versöhnt.

Warum wachte ich dann plötzlich mitten in der Nacht auf? Warum ging mir noch einmal alles durch den Kopf? Meine Freunde, dachte ich. Menschen, die ich liebte. Wenn es Fremde gewesen wären, hätte es mir nichts ausgemacht.

Ich setzte mich auf und knipste das Licht an. »Vater, ich dachte es sei alles verziehen. Hilf mir bitte!«

In der nächsten Nacht wachte ich jedoch wieder auf. Die negativen Gedanken kamen wieder. »Vater,« rief ich beunruhigt auf, »hilf mir!«

Seine Hilfe kam durch einen freundlichen Pastor, dem ich nach zweiwöchigen schlaflosen Nächten mein Versagen bekannte. Er sagte und zeigte damit aus dem Fenster: »Da oben in dem Kirchturm hängt eine Glocke, die durch das Ziehen an einem Seil geläutet wird. Aber weißt du was? Nachdem der Küster das Seil losgelassen hat schwingt die Glocke weiter. Zuerst ding und dann dong. Immer langsamer bis zum letzten Glockenschlag.

»Ich bin der Ansicht, dass es bei Vergebung genauso ist. Wenn wir jemandem vergeben ist es so, als ob wir das Seil loslassen.

Wenn man jedoch seinen Groll für eine lange Zeit mit sich herumgeschleppt hat, dann sollte es einen nicht verwundern, dass die alten ärgerlichen Gedanken für eine Zeitlang zurückkehren. Es sind einfach nur die ausklingenden Glockenschläge.«

Und genauso war es. Es gab noch ein paar wenige mitternächtliche Nachhalle, ein paar Glockenschläge, als das Thema in meinen Gesprächen vorkam. Ihre Heftigkeit jedoch – und in diesem Fall meine Bereitschaft einzulenken – wurde immer weniger stark. Sie wurden auch immer weniger und hörten am Ende völlig auf. Also entdeckte ich ein weiteres Geheimnis der Vergebung:

Man kann Gott nicht nur weit über seine Gefühle vertrauen, sondern auch weit über seine Gedanken.

Und dennoch musste Er mir noch mehr beibringen, selbst in diesem nebensächlichen Ereignis. Viele Jahre später, es war 1970, besuchte mich in Holland ein Amerikaner, dem ich dieses Glockenschlagprinzip mitgeteilt hatte und er traf die Menschen, die darin verwickelt waren. »Sind das nicht die Leute, die dich einmal enttäuscht haben?« frage er, nachdem sie meine Wohnung verlassen hatten.

»Ja,« antwortete ich ein wenig selbstgefällig, »wie du sehen kannst, ist alles vergeben.«

»Bei dir schon,« sagte er, »aber wie stets mit ihnen? Haben sie deine Vergebung angenommen?«

»Sie haben mir gesagt, dass es nichts zu vergeben gibt. Sie leugnen, dass es jemals geschehen ist. Aber ich kann es beweisen.« Übereifrig ging ich zu meinem Schreibtisch. »Ich habe es schwarz auf weiß. Ich habe ihre Briefe aufbewahrt und ich kann dir zeigen wo –«

»Corrie!« Mein Freund umschlang meinen Arm und schloss sanft die Schublade. »Bist du nicht diejenige, deren Sünden auf dem Meeresboden sind? Und die Sünden deiner Freunde sind schwarz auf weiß eingraviert?«

Für einen qualvollen Augenblick verschlug es mir die Sprache.

»Jesus,« flüsterte ich schließlich, »der Du meine Sünden wegnimmst, vergib mir, dass ich die Belege gegen andere all diese Jahre aufgehoben habe. Gib mir die Gnade, all das Geschriebene wie ein wohlriechendes Opfer zu Deiner Ehre zu verbrennen.«

An jenem Abend ging ich nicht eher zu Bett, bis ich meinen Schreibtisch völlig durchstöbert und jene durch die Jahre gewellten Briefe herausgeholt und sie in meinem kleinen Heizofen verbrannt hatte. Mein Herz entflammte, genau wie die Flammen. Jesus lehrte uns diese Gebet: »Vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unseren Schuldigern.« Durch die Asche jener Briefe lernte ich noch eine andere Seite Seiner Barmherzigkeit kennen:

Wenn wir Jesus unsere Sünden geben, vergibt Er sie nicht nur, sondern Er macht, als ob sie niemals geschehen wären.

 

Jesus kommt wieder – tue Busse JETZT!

Jesus kommt wieder

 

Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen! Matthäus 3, 1

Das wichtigste Thema im neuen Neuen Testamten ist das Erlösungswerk Jesu am Kreuz, das zweit wichtigste Thema ist seine Wiederkunft!

Ich persönlich glaube, dass die Zeit bald erfüllt ist, in der Jesus Christus seine Braut (echte, wiedergeborene Christen) zu sich holt. Tue Busse und kehre um, damit Du nicht zurückgelassen wirst in der schlimmsten Zeit, die es je gegeben hat – die grosse Trübsalszeit!

 

Nun hat zwar Gott über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen, JETZT aber gebietet er allen Menschen überall, Buße zu tun,..   weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten wird...

Apostelgeschichte 17, 30

Entscheide Dich heute, verschiebe es nicht auf morgen – wer weiss, was morgen sein wird? Das Ziel unseres Lebens hier auf Erden ist, die wichtige Entscheidung zu fällen – wo wir die Ewigkeit verbringen werden. Unser Leben ist begrenzt auf maximal 120 Jahre, meistens jedoch weniger – und wer kann garantieren, dass wir den nächsten Morgen erleben dürfen? Das Leben hier auf Erden bringt Freude und Sorgen, aber wir können schon hier auf Erden lernen unsere Sorgen, Sünden und Schulden beim Kreuz abzuladen. Aber wie herrlich wird es im Himmel sein mit Jesus, der uns erlöst hat und in seiner Liebe so viel Wunderbares und Herrliches vorbereitet hat? Keine Krankheit, keine Gebrechen, keine Sorgen, keine Ängste und Nöte! Die Entscheidung sollte Dir also nicht so schwer fallen! 🙂

Ich sage euch, so ist auch Freude vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut. Lukas 15, 10

 

Früchte – ein Schmuck

Früchtekranz

 

Die Frucht hingegen, die der Geist Gottes hervorbringt, besteht in
Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Rücksichtnahme und Selbstbeherrschung.

Gegen solches ´Verhalten` hat kein Gesetz etwas einzuwenden.

Nun, wer zu Jesus Christus gehört, hat seine eigene Natur mit ihren Leidenschaften und Begierden gekreuzigt. Da wir also durch ´Gottes` Geist ein ´neues` Leben haben, wollen wir uns jetzt auch auf Schritt und Tritt von diesem Geist bestimmen lassen. Wir wollen nicht überheblich auftreten, einander nicht provozieren und nicht neidisch aufeinander sein! Galater 22 – 31

Euer Schmuck soll nicht der äußerliche sein, .., sondern der verborgene Mensch des Herzens in dem unvergänglichen Schmuck eines sanften und stillen Geistes, der vor Gott sehr kostbar ist. 1. Petrus 3, 3 (SLT)

Sie soll vielmehr von innen kommen und ein Ausdruck eures Lebens mit Christus sein, das den Blicken der Menschen verborgen ist. Ein freundliches und ausgeglichenes Wesen ist etwas Unvergängliches und ist die Art von Schmuck, die in Gottes Augen einen unvergleichlichen Wert hat. 1. Petrus 3, 4 (NGÜ)

Eine Botschaft der Hoffnung

Oh, lieben Kleinen:

Ich spreche zu Euch eine Botschaft der Hoffnung und eurer wunderbaren Zukunft mit mir, eurem himmlischen Vater Yah und meinem einzigen Sohn Jesus Christus, Yeshua HaMashiach. Ich weiß, es war ein langer und schwieriger Weg für viele von euch, aber ich versichere Euch, es hat sich mehr als gelohnt. Eure ewige Ruhestätte, der Himmel, ist ein Ort, so wunderschön, wie Ihr es noch nie gesehen haben. Die Luft, Klima, Wetter, Natur, Umwelt, wie Ihr es noch nie gesehen habt. Liebe, Freude, Friede, Güte im Überfluss. Es gibt keine Kriege, Armut, Krankheit, Krankheit, Elend, kein Leiden. Jeder Tag ist ein gesegneter Tag. Es gibt keine schlechten Tage hier. Jeder von Euch hat eine Funktion und Bestimmung, und es gibt keinen Durchschnitt oder grausame Herrscher oder Aufseher. Niemand wird diskriminiert; nur Harmonie, Liebe und Zusammenarbeit. Niemand ist hungrig. Niemand ist obdachlos. Niemand hat Mangel irgendeiner Art. Es gibt kein Alterwerden, keine Alterung mit Schwachheit und Krankheit; und es gibt keinen Tod, nur das ewige Leben. Im Himmel werden die Menschen leben, wie ich es geplant habe, in voller Freude, Frieden, Leben mit Erfolg und Zufriedenheit. Jeder macht seine beste Arbeit hier, und es wird akzeptiert. Es gibt keine Gehaltsschecks hier. Die Menschen verdienten ihren Lohn auf der Erde, durch Feuer geprüft, wenn sie hier sind, können sie es behalten, wenn sie wollen für die Ewigkeit. Geld hat hier keine Bedeutung, noch Reichtum. Jeder ist wohlhabend. Alle Bedürfnisse  sind mehr als erfüllt. Es gibt keine Eifersucht, Stolz, keine Kämpfe oder Kämpfen um Reichtum. Sobald Ihr hier seid, haben diese Dinge keine Bedeutung mehr. Streit ist eine irdische Emotion und irdischen Erfahrung. Es gibt keinen Streit hier, nur Zufriedenheit. Es gibt keine Stürme, Erdbeben, Wirbelstürme, Tsunamis, Hungersnöte, Seuchen, Dürren, Überschwemmungen, Seuchen, Unwetter aller Art, keine Sinklöcher oder Sonneneruptionen. Alles funktioniert es wie es soll, perfekt. Also seht, meine Kinder, was die Erde jetzt durchmacht und druchgehen wird (schlimmste Zeit der Bedrängnis, Trübsalszeit, Jacob’s trouble), wird nicht im Himmel geschehen. Genau das Gegenteil ist der Fall; alles funktioniert, wie es sollte, weil ich verantwortlich bin, nicht Satan. Satans Tage sind gezählt, und er weiß es. Er sucht, wen er verschlingen kann und mit ihm in die Hölle nehmen kann. Aber ihr, Geliebte, seid nicht für die Hölle, sondern für den Himmel bestimmt!

Meine Anforderungen sind nur wenige, nicht schwierig um hier in den Himmel zu kommen. Bekenne mit einem wahrhaft reumütigen Herzen, dass Du ein Sünder bis, dass Du Sünden begangen hast und es Dir leid tut, bitte Jesus um Vergebung, glaube in dein Herz, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, und Du wirst gerettet werden… Denn mit dem Herzen glaubt man, um gerecht zu werden, und mit dem Mund bekennt man, um gerettet zu werden (Römer 10,10). Sobald Du an den Herrn Jesus glauben, empfängst Du die Taufe des Heiligen Geistes. Dann ziehst Du den alten Menschen mit seiner sündhaften Natur ab und ziehst den neuen Menschen, der in Gerechtigkeit geschaffen wurde, an. Du hast den Heiligen Geist erhalten, nun lerne auf ihn zu hören und gehorchen ihm, wie er dich führt. Studiere täglich die Bibel und pflege Gemeinschaft mit Jesus, deinem Heiland, und mir Deinem Vater im Himmel. Es ist wirklich einfach. Ich schaue in jedes Herz und sehen ob Ihr wirklich an Jesus glaubt und Ihr auf dem Weg mit uns seid. Niemand kann vortäuschen unser Kinder zu sein und ungeschoren davon kommen. Wir sehen durch jeden hindurch. Sie mögen die die Welt betrügen, aber uns niemals. Wir wissen, wer zu uns gehört und wer nicht. Derzeit rufe ich jeden, der bereit ist durch Jesus zu uns zu gekommen. Es gibt keinen anderen Weg für die Menschen zu uns zu kommen, als durch Jesus von neuem geboren zu werden und Teil unserer Familie zu werden. Die Tage werden immer böser, und es bleibt nicht mehr viel Zeit, bevor ich den Bräutigam schicke, seine Braut zu holen. Auf der Erde wird es sehr schwierig werden, nur um zu überleben. Die Zeit, um Jesus als Ihren persönlichen Herrn und Retter anzunehmen ist jetzt. Warte nicht! Bald werden viele sterben wegen der Veränderungen auf der Erde, Satan, gefolgt von meinem Zorn. Die Zeit ist jetzt, Buße zu tun. Warum warten? Wenn diese Ereignisse passieren, werden sie schnell gehen. Finde dich nicht zurückgeblieben und bereuend, Du hättest Jesus zu Deinem Herrn gemacht, während Du noch auf der Erde gelebt hast. Nach dem Tod gibt es keine Reue und Busse mehr. Du triffst Deine Entscheidung, solange Du lebst.

Ich liebe dich, mein Kind! Ich liebe Euch, meine Kinder. Kommt zu mir, solange Ihr noch könnt. Wenn Du nach der Entrückung zurück bleibst, nimm auf keinen Fall das Zeichen des Tieres an. Wenn Du das tust, wird Dein Leben zum Scheitern verurteilt sein und Du wirst für alle Ewigkeit mit Satan und den Gefallenen, zuerst in der Hölle, und dann, im Feuersee zu verbringen. Nimm auf keinen Fall dieses Zeichen an. Ich liebe dich mit einer tiefen und brennenden Liebe. Der ganze Himmel steht bereit, um Sie mit offenen Armen empfangen!!

Jesus danken

 

 

 

Hier noch als Youtube:

Neues Leben durch Jesus und himmlische Hoffnung…!

Treppe in den Himmel

1. Petrus 1, 3-25 (NGÜ)

Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus! In seinem großen Erbarmen hat er uns durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten ein neues Leben geschenkt. Wir sind von neuem geboren und haben jetzt eine sichere Hoffnung, die Aussicht auf ein unvergängliches und makelloses Erbe, das nie seinen Wert verlieren wird. Gott hält es im Himmel für euch bereit und wird euch, die ihr glaubt, durch seine Macht bewahren, bis das Ende der Zeit gekommen ist und der Tag der Rettung anbricht. Dann wird das Heil in seinem ganzen Umfang sichtbar werden.Ihr habt also allen Grund, euch zu freuen und zu jubeln, auch wenn ihr jetzt ´nach Gottes Plan` für eine kurze Zeit Prüfungen verschiedenster Art durchmachen müsst und manches Schwere erleidet. 

Denn diese Prüfungen geben euch Gelegenheit, euch in eurem Glauben zu bewähren. Genauso, wie das vergängliche Gold im Feuer des Schmelzofens gereinigt wird, muss auch euer Glaube, der ja unvergleichlich viel wertvoller ist, auf seine Echtheit geprüft werden. Und wenn dann Jesus Christus ´in seiner Herrlichkeit` erscheint, wird ´eure Standhaftigkeit` euch Lob, Ruhm und Ehre einbringen. Bisher habt ihr Jesus nicht mit eigenen Augen gesehen, und trotzdem liebt ihr ihn; ihr vertraut ihm, auch wenn ihr ihn vorläufig noch nicht sehen könnt. Daher erfüllt euch ´schon jetzt` eine überwältigende, jubelnde Freude, eine Freude, die die künftige Herrlichkeit widerspiegelt; denn ´ihr wisst, dass` ihr das Ziel eures Glaubens erreichen werdet – eure endgültige Rettung. 

Dieser Rettung galt schon das Suchen und Forschen der Propheten, denn in ihren Voraussagen ging es um eben diese Gnade, die ihr inzwischen erfahren habt.Der Geist von Christus, der durch die Propheten sprach, kündigte sowohl die Leiden an, die auf Christus warteten, als auch die darauf folgende Herrlichkeit, und sie versuchten herauszufinden, auf welche Zeit und auf was für Ereignisse er damit hinwies. Es wurde ihnen gezeigt, dass diese Voraussagen nicht für ihre eigene Zeit bestimmt waren, sondern dass sie damit euch dienten. Und genau das ist nun eingetroffen! Ihr habt das Evangelium gehört; es wurde euch von denen verkündet, die dafür mit dem Heiligen Geist ausgerüstet waren, den Gott vom Himmel gesandt hat. ´Diese Botschaft ist so einzigartig, dass` sogar die Engel den tiefen Wunsch haben, mehr darüber zu erfahren.

Richtet euch daher ganz auf Jesus Christus aus; lebt so, dass ihr für sein Kommen bereit seid! Bleibt wachsam und besonnen und setzt eure Hoffnung völlig auf die Gnade, die euch erwiesen wird, wenn er ´in seiner Herrlichkeit` erscheint. 

Richtet euch als gehorsame Kinder Gottes nicht mehr nach den eigensüchtigen Wünschen aus jener früheren Zeit, als ihr noch nichts ´von Christus` wusstet.

Der, der euch berufen hat, ist heilig; darum sollt auch ihr ein durch und durch geheiligtes Leben führen. Es heißt ja in der Schrift: »Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.«Und wenn ihr Gott im Gebet als Vater anruft, dann ´vergesst nicht, dass` er auch der unbestechliche Richter ist, der jeden nach dem beurteilt, was er tut. Führt daher, solange ihr noch hier in der Fremde seid, ein Leben in der Ehrfurcht ´vor ihm`. Ihr wisst doch, dass ihr freigekauft worden seid von dem sinn- und ziellosen Leben, das schon eure Vorfahren geführt hatten, und ihr wisst, was der Preis für diesen Loskauf war: nicht etwas Vergängliches wie Silber oder Gold, sondern das kostbare Blut eines Opferlammes, an dem nicht der geringste Fehler oder Makel war – das Blut von Christus. Schon vor der Erschaffung der Welt war Christus ´als Opferlamm` ausersehen, und jetzt, am Ende der Zeit, ist er euretwegen ´auf dieser Erde` erschienen.Durch ihn habt ihr zum Glauben an Gott gefunden, der ihn von den Toten auferweckt und ihm Macht und Herrlichkeit verliehen hat, und deshalb ruhen jetzt euer Vertrauen und eure Hoffnung auf Gott.

Ihr habt euer Innerstes gereinigt, indem ihr euch der Wahrheit im Gehorsam unterstellt habt, sodass ihr euch jetzt als Geschwister eine Liebe entgegenbringen könnt, die frei ist von jeder Heuchelei. Darum hört nicht auf, einander aufrichtig und von Herzen zu lieben!

Ihr seid ja von neuem geboren, und dieses neue Leben hat seinen Ursprung nicht in einem vergänglichen Samen, sondern in einem unvergänglichen, in dem lebendigen Wort Gottes, das für immer Bestand hat.Genau das bestätigt die Schrift, wenn sie sagt: »Alles menschliche Leben gleicht dem Gras, und all seiner Herrlichkeit ergeht es wie einer Blume auf dem Feld. Das Gras verdorrt, und die Blume verwelkt, aber das Wort des Herrn hat für immer und ewig Bestand.« Dieses Wort ist nichts anderes als das Evangelium, das euch verkündet wurde.

Glaube – Hoffnung – Liebe

FaithHopeLove

1. Korinther 13, 13 Was für immer bleibt, sind Glaube, Hoffnung und Liebe, diese drei. Aber am größten von ihnen ist die Liebe.

Glaube

Hebräer 11,6 Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommt, muß glauben, daß er ist, und daß er die belohnen wird, welche ihn suchen.

Hoffnung

Römer 8,24 Denn auf Hoffnung hin sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die man sieht, ist keine Hoffnung; denn warum hofft auch jemand auf das, was er sieht?

Kolosser 1, 5  Angespornt werdet ihr dabei von der Hoffnung auf das, was Gott im Himmel für euch bereithält. 

Liebe

Römer 5, 8  Gott hingegen beweist uns seine Liebe dadurch, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren.

Johannes 3, 16  + 18 Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat. 

Was auch die Zukunft bringen mag, ich weiss mein Eröser lebt! ER hat sein Leben aus lauter Liebe für mich gegeben, daran glaube ich von ganzem Herzen. Das ist meine Hoffnung in Zeiten der Not und Unsicherheit!

Liebe – der Leitfaden für unser Leben

Ein  Psychoanalytiker, Psychotherapeut und Arzt  sagte folgendes:

In einer über tausend Sitzungsstunden dauernden psychoanalytischen Kur habe ich versucht, mit Hilfe eines Psychoanalytikers und in eigener Regie, mich zu verändern und mich zu verwirklichen…. Mein wichtigstes Anliegen  –  echt und tief lieben zu können  – wurde davon nicht betroffen.

Erst seit dem ich mich der Liebe Gottes geöffnet habe, fühle ich, dass ich fähig geworden bin, selbstlos lieben zu können.  (Dr. med. M. Bouquin).

Herz aus Faden

Je weiter wir von der Liebe weg leben, desto schwerer fällt es dem anderen richtig zu begegnen, man ist eher nachtragend und hartherzig und es fällt schwer zu vergeben. Die Nachfolge Jesu soll von der Liebe geprägt sein. Andere Religionen oder Ideologien drängen zur Gewalt, zum Egoismus, zur Selbstbehauptung, zur Selbstdarstellung oder zur Selbstverwirklichung. Nur Christus drängt zur wahren Liebe. Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist.

Jesus gab uns ein neues Gebot:

Johannes  13, 34

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt, damit wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt.  

 

Unser Ursprung – unser Ziel

Ein Kind füllt einen Platz in deinem Herzen, von dem du nie wusstest, dass er leer war!

Wie ein Kind im Herzen der Eltern einen einzigartigen Platz ausfüllt und eine tiefe Verbundenheit da ist, so empfindet auch unser Schöpfer, der Vater im Himmel eine grosse Liebe zu jedem Menschen. Und Gottes Liebe ist noch viel stärker!

Ein Psalm Davids – aus Psalm 139

Du bist es ja auch, der meinen Körper und meine Seele erschaffen hat, kunstvoll hast du mich gebildet im Leib meiner Mutter. Ich danke dir dafür, dass ich so wunderbar erschaffen bin, es erfüllt mich mit Ehrfurcht. Ja, das habe ich erkannt: Deine Werke sind wunderbar! Dir war ich nicht verborgen, als ich Gestalt annahm, als ich im Dunkeln erschaffen wurde, kunstvoll gebildet im tiefen Schoß der Erde. Deine Augen sahen mich schon, als mein Leben im Leib meiner Mutter entstand.

Gottes Wunsch ist es, dass jeder Mensch seinen Platz im Vaterherz einnimmt – sonst fehlt er, dann ist dieser Platz leer… Die Einladung Gottes ist da!! Jeder Mensch ist angesprochen, in diese Herzens-Beziehung zum himmlischen Vater zu kommen. Gott wartet – es ist unsere Entscheidung.

„Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Joh 3,16

Jesus ist der Weg zurück zum Herzen des Vaters. Dank Jesus können wir das Ziel erreichen! Am Kreuz können wir alles bekennen und ablegen, was uns trennt von Gott. In dem wir das tun, glauben wir, dass Jesus wahrhaftig der Sohn Gottes ist. Wir laden ihn ein in unser Herz, so kann er der Herr in unseren Leben sein. Dann ist die Tür zum Himmel, zum Vaterherz offen! Und dort ist unser Zuhause…

„Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.“ Joh 1,12

Weisst du dass nicht alle *Christen* in den Himmel gehen? – Die gute Nachricht

Dieser Artikel ist die Forsetzung vom 1. Teil: Weisst du dass nicht alle *Christen* in den Himmel gehen? – Die Warnung

…Viele betrachten diese Worte und behaupten, dass sie voller Verurteilung, ohne Liebe und Gnade sind. Aber lasst uns mal für eine Minute darüber nachdenken . Wenn Sie in einem Hotel übernachten und ein wildes Feuer ausbricht. Möchten Sie dann nicht bei Ihren Nachbarn LAUT an die Tür klopfen, um Sie  wegen dem Feuer zu warnen? Oder möchten Sie sich lieber ruhig verhalten, im Namen der “Liebe” und “Gnade”, so dass sie ihren “süßen Schlaf” genießen können? 

Hotelbrand

Sicherlich sind sie anfangs etwas verärgert über das unsanfte Wecken. Aber später werden sie ihm dankbar sein, weil er derjenige war, der sich um sie gesorgt und sie geliebt hat, indem er ihnen die Wahrheit gesagt hat. Und was ist mit den Leuten, die ausserhalb des Hotels standen und sie nicht gewarnt haben, weil sie „gnädig“ und liebevoll“ waren und ihren süssen Schlaf nicht stören wollten. Sicherlich werden sie wütend werden (zu Recht), dass die nichts unternommen haben!

Es ist bedauerlich, dass die verlorene Welt zusammen mit vielen Kirchengängern heute in ihren „süßen Schlaf“ der Weltlichkeit, Sünde, Lust, Pornographie, Gier, Materialismus, Unversöhnlichkeit, Verleumdung, Klatsch .. etc verwickelt sind.  ( 1 Tim 4.01 -5, 2 Tim 3,1-5). All diese Dinge führen, die Welt und „Gläubigen“ in die Hölle (Römer 6, 8, 1 John 2,3,4,5, Gal 5:19-26, 1 Kor 6,9-11, Col 3:1-17 Eph 5,1-13, 2 ​​Tim 3,1-7, Rev 21:8).

Doch es sind so wenig Menschen bereit, die Hitze auf sich zu nehmen und aufzustehen, um die wahre gute Nachricht von Jesus Christus zu sagen. Mein lieber Freund, ich liebe dich mit der Liebe Jesu Christi und möchte, dass Du die Wahrheit erkennst wie sie ist!

Die gute Nachricht ist die: Wenn wir unsere Sünden bekennen und bereuen, unseren Glauben auf Jesus Christus setzen, wird ER uns vergeben und uns reinigen.