Ostern – Pessach – Passahfeier – die Mazza Brote

Bei der jüdischen Passah-Feier liegen auf dem Tisch drei Mazza-Scheiben (ungesäuertes Brot). Die obere Scheibe repräsentiert Gott, die untere die Menschheit und die mittlere den vermittelnden Priester. Dieses mittlere Stück wird dem Haufen entnommen, gesegnet, gebrochen, in weißes Leinen gehüllt und versteckt bis zum Ende des Mahles. Für Christen ist es wichtig daß es dieses Brot war, das Jesus beim Passah-Mahl mit seinen Jüngern brach und dabei sagte: “Dies ist mein Leib, der für euch gebrochen wird. ER ist der Vermittler zwischen den Menschen und Gott! Das mittlere  Mazzabrot ist ein wunderschönes Bild auf Jesus: gebrochen, versteckt (begraben) und wieder hervorgeholt (auferstanden).

Abendmahl

Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus. 1. Timotheus 2, 5

Im Vorfeld des Pessach-Festes ist Frühjahrsputz – das Haus wird buchstäblich auf den Kopf gestellt, um allen Sauerteig zu entfernen. Nur ein wenig Sauerteig würde ausreichen, um weiteres zu infizieren. So ist es mit dem Christen und der Sünde.

Es ist kein Zufall daß Jesus ausgerechnet während des Pessachfestes starb.
Es ist das erste jüdische Fest und als Oster-Fest stellt es auch den Anfang des Christenlebens dar: Jesus hat als das Opferlamm die Möglichkeit geschaffen, Menschen von der Sklaverei der Sünde zu befreien und sie vor dem ewigen Tod durch sein Blut, das Blut des Lammes zu bewahren. Wer das im Glauben annimmt, für den beginnt ein neues Leben, für den wird Pessach /Ostern Wirklichkeit.

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Ostern – Passahlamm

Das Passah-Fest (Pessach) seinen Ursprung im Auszug der Israeliten aus Ägypten. Weil der Pharao Israel nicht ziehen lassen wollte, schlug Gott alle Erstgeburt in Ägpyten. Aber alle Israeliten, jede Familie, musste ein fehlerloses Lamm schlachten und dessen Blut an die Türpfosten streichen. Während der Todesengel durch ganz Ägypten ging, verschonte er nur die Häuser mit dem Blut an den Türen, während die Israeliten das Passahmahl hielt. Gott gebot, das Passahfest in Erinnerung an die Befreiung aus Ägpyten jährlich zu feiern.

Jesus hält das Lamm auf dem Weg

Gott hatte geboten, daß das Lamm fehlerlos ist und daß seine Knochen  nicht gebrochen werden dürfen (2.Mose 12,46). Jesus war ohne Sünde, und seine Knochen wurden nicht gebrochen, obgleich das üblich war bei römischen Kreuzigungen.  Johannes sagte über Jesus „Siehe das Lamm Gottes, welches der Welt Sünde trägt!“ (Joh. 1,36).  Er vergoss sein Blut am Kreuz für uns. (wie das Blut des Passahlammes an den Türpfosten)