Sonnenfinsternis 20. März 2015 – Ein Zeichen am Himmel – Ein neues Jahr

In biblischer Zeit begann das Jahr mit dem Nisan im Frühjahr. Der Nisan ist der Monat der Erlösung, in dem die jüdischen Vorfahren aus Ägypten auszogen. Die Tatsache der Erlösung wird auch heute noch höher bewertet als die der Schöpfung, indem beim religiösen Gebrauch des jüdischen Kalenders der Nisan weiter als erster, der Tischri aber erst als siebter Monat des Jahres betrachtet wird.

Auch Jesus Christus unser Erlöser ist im Monat Nissan gekreuzigt worden und wieder auferstanden. Dies wollen wir nun genauer anschauen.

Am Passahfest erinnern sich die Juden an den Auszug aus der Skaverei, sie mussten das Blut eines unschuldigen Lammes an die Türpfosten streichen. Dies war ein prophetisches Bild auf Jesus, ER ist unser Passahlamm, ER erlöst uns aus der Skaverei der Sünde. Jesus wurde genau am Rüsttag, als die Juden das Lamm bereit machen, gekreuzigt.

Passsahlamm

Johannes 17, 28 Sie führten nun Jesus von Kajaphas in das Prätorium. Es war aber noch früh. Und sie selbst betraten das Prätorium nicht, damit sie nicht unrein würden, sondern das Passah essen könnten.

Als Jesus starb, verfinsterte sich die Sonne. Das lesen wir in:

Matthäus 27, 45 – 53 Und von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde. Und von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde. Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? …  Aber Jesus schrie abermals laut und verschied. Und siehe, der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke von oben an bis unten aus. Und die Erde erbebte und die Felsen zerrissen, und die Gräber taten sich auf und viele Leiber der entschlafenen Heiligen standen auf  und gingen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen.

Dieses Jahr am 20. März 2015 (1. Nissan) ist eine Sonnenfinsternis. Das neue biblische Jahr beginnt also gleich mit einer Sonnenfinsternis, gefolgt von einem Blutmond an Pessach/Ostern. Es ist aussergewöhnlich, dass Passah und Ostern am gleichen Datum statt finden, da ja unser gregorianischer Kalender  mit dem biblischen Mondkalender nicht mehr überein stimmt – jedoch dieses Jahr fallen die Feste auf das gleiche Datum! Auch Jesus ist am 3. April gekreuzigt worden, gleich vor Beginn des Passah.

Ist das Zufall – oder möchte Gott uns mit diesen Zeichen etwas sagen?

In Joel 3, 4 heisst es:  … die Sonne soll verwandelt werden in Finsternis und der Mond in Blut, ehe der große und schreckliche Tag des Herrn kommt.

Blood moons Lunar und solar eclipse

In Offenbarung 6 lesen wir auch von der Sonne, die verdunkelt wird und dem Mond, der sich rot färbt, bevor der Zorn Gottes kommt.

Und ich sah, als es das sechste Siegel öffnete, und siehe, ein großes Erdbeben entstand, und die Sonne wurde schwarz wie ein härener Sack, und der Mond wurde wie Blut; und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde (Asteroiden/Meteroiden?), wie ein Feigenbaum seine unreifen Früchte abwirft, wenn er von einem starken Wind geschüttelt wird. Und der Himmel entwich wie eine Buchrolle, die zusammengerollt wird, und alle Berge und Inseln wurden von ihrem Ort weggerückt. Und die Könige der Erde und die Großen und die Reichen und die Heerführer und die Mächtigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und in den Felsen der Berge,und sie sprachen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! Denn der große Tag seines Zorns ist gekommen, und wer kann bestehen?

Ich persönlich glaube nicht, dass Gottes Zorn über seine Kinder kommt, sondern auf die Kinder des Ungehorsams.

In Offenbarung 3, 10 und 11 haben wir die Verheissung:

Weil du das Wort vom standhaften Ausharren auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung,die über den ganzen Erdkreis kommen wird, damit die versucht werden, die auf der Erde wohnen. Siehe, ich komme bald; halte fest, was du hast, damit dir niemand deine Krone nehme!

Wir wissen, dass Jesus Christus wieder kommen wird. Auch hat er verheissen, dass er seine Braut (= Menschen, die eine vertraute, tiefe Beziehung mit Jesus pflegen und sich von der Sünde fern halten) zu sich holen wird in der Entrückung:

  1. Korinther 15, 51 – 53 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden,  plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune; denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden. Denn dieses Verwesliche muß Unverweslichkeit anziehen, und dieses Sterbliche muß Unsterblichkeit anziehen.

Wie auch bei der Auferstehung Jesu werden sich wieder die Gräber öffnen. (Matthäus 27, 52) Die Toten werden auferweckt. Als Jesus auferstanden ist, hatte er einen Herrlichkeitsleib. Ist das dieser Leib, der im obigen Vers (wir werden verwandelt werden in Unverweslichkeit) beschrieben wird?

Die Ungerechtigkeit in unserer Welt hat ein Ausmass erreicht, wie zu Zeiten Noahs und  von Sodom und Gomorra. Auch da hat Gott die Sünden gestraft, aber dem Gerechten einen Rettungsweg angeboten. Der Zorn Gottes wird kommen – aber Gott ist bereit zu retten. Oft lässt er auch Erschütterungen zu, um uns Menschen zu wecken aus unserem Sündenschlaf. Denn er möchte, dass niemand verloren geht – sondern ewiges Leben bekommt und die Ewigkeit mit Ihm verbringen kann.

Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden! Joel 3, 5

Hast Du die rettende Hand schon ergriffen? Warte nicht bis es zu Schütteln beginnt! Sei bereit JEDERZEIT Deinem Schöpfer zu begegnen. Du hast die Möglichkeit als Freund von Jesus von dieser Welt zu gehen oder unter das Gericht Gottes zu kommen – die Entscheidung liegt in Deiner Hand!

Marantha und Shalom!

Hand of Jesus

 

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Pessach – die Sklaverei verlassen

Die Israeliten kannten nichts anderes als ein Leben in Sklaverei, sie hatten ihr Leben der Diktatur angepasst. Auch Unfreiheit kann zur Gewohnheit werden. Sie wären auch weiter Sklaven geblieben, hätte Gott nicht Mose gesandt, der Ihnen verkündete, dass sie nicht länger Sklaven sein müssen. Am 14. Nissan war es soweit, dass die Israeliten ausziehen konnten. Sie mussten nur noch das Blut eines Lammes an Ihre Tür streiche, damit der Todesengel an ihren Häusern verüberziehen konnte. Pessach heisst: Er ist vorübergezogen.

So feiern Juden am 14. Nissan ihre Befreiung aus der Sklaverei und zugleich die Geburt ihrer Nation als Judenstaat Israel. Das Blut des Lammes war notwendig, denn es rettete sie vor dem Todesengel, doch ausziehen aus dem Sklavenland mussten sie selbst.

Ähnlich begann auch die Geschichte der Gemeinde Jesu. Auch hier spielt das Blut  eines Lammes – das Blut des Gotteslammes – die entscheidende Rolle zur Befreiung von der Sklaverei der Sünde, die zum Tod führt. Wieder hat sich das Volk Gottes, jetzt die neutestamentliche Kirche, an die Sünde gewöhnt, dass sie gar nicht mehr merkt, dass sie sündigt und daher auch gar nicht mehr weiss, was die Freiheit in Christo ist. Man begnügt sich mit äusserlichen Gottesdienstformen, die man auch als Sklave der Sünde christlich zelebrieren kann.

Durch das Blut des Lammes ist für den Moment zwar der Todesengel an uns vorüber gegangen, jetzt aber kommt es darauf an, dass wir eiligst auch das Hoheitsgebiet unserer Gebundenheit verlassen, damit wir nicht Sklaven der Sünde bleiben. (LS)

Gefangen - gefesselt - in der Sünde - Sklaverei

Römer 6, 22

Aber jetzt seid ihr vom Dienst der Sünde frei geworden und dient Gott. Was dabei herauskommt, ist eine Lebensführung, durch die ihr euch als Gottes heiliges Volk erweist, und am Ende erwartet euch ewiges Leben. 

Es reichte eben nicht, nur gut zu starten und das Geschenk der Sündenvergebung anzunehmen. Wir sollen unser Leben auch dem würdig weiterführen und es soll ein Unterschied sichtbar sein zwischen unserem alten Sklavenleben und dem Leben, das Jesus uns geschenkt hat. Es reicht schlussendlich nicht zu wissen, WER Jesus ist – ER soll Herr in unserem Leben sein!

(LS) Ludwig Schneider, israelheute.com

Pessach – die Erwartung des Propheten Elia

Der Prophet Maleachi kündigt die Wiederkunft Elias als Wegbereiter des Messias an. Nach Mal 3,23–24 wird Elia noch vor dem kommenden Gerichtstag Gottes ganz Israel zur Umkehr zu Gott und seinen Geboten sowie zur Versöhnung untereinander bewegen.

Im Judentum spielt diese Erwartung heute noch eine Rolle. So wird an Pessach bis heute seine Ankunft auf der Erde symbolisch dargestellt. Es wird ein Becher für Elija aufgestellt und gefüllt. Kommt es zur Leerung seines Bechers, wird die Wohnungstüre geöffnet, damit er hereintreten könne. Es wird ein Lobgebet (Hallel = Psalmen 113–118) gesprochen und die Tür wird wieder verschlossen. Da Elia nicht gestorben ist, sondern entrückt wurde, tritt er in der jüdischen Tradition immer wieder als Mittler zwischen Gott und den Menschen auf und seine Wiederkunft als Vorläufer des Messias wird erwartet.

Zwei Zeugen in Jerusalem

Auch im Neuen Testament kennen wir die Erwartung des Elia. In Offenbarung ist er einer der beiden Zeugen. Er wird eine Schlüsselrolle spielen, wenn sich die Angehörigen des Volkes Israel während der Trübsal bekehren werden. Wenn die Vollzahl der Heiden eingegangen ist, ist das Zeitalter der Gemeinde abgeschlossen und die Entrückung findet statt. Danach wird Gott sich nochmals seinen Volk Israel zuwenden.

Offenbarung 11, 3 Und ich will meinen zwei Zeugen geben, daß sie weissagen werden 1 260 Tage lang, bekleidet mit Sacktuch.

Diese 1260 Tage entsprechen 3 ½ Jahre, dies ist die erste Hälfte der 7 jährigen Trübsalszeit. Wie die Propheten des Alten Testamens werden die beiden Zeugen im Stande sein, Wunder zu vollbringen. Gott wird nicht zulassen, dass ihnen irgend etwas zustösst, bis ihr Auftrag beendet ist. Am Ende der ersten Hälfte der Trübsal wird Gott diesen besonderern Schutz wegnehmen, so dass der Antichrist sie dann töten und ihre Leichname dreieinhalb Tage lang in den Strassen von Jerusalem liegen lassen wird. Danach wird Gott sie auferwecken und sie in den Himmel entrücken. Nachdem sie in den Himmel aufgefahren sind, wird ein grosses Erdbeben, den zehnten Teil Jerusalems zerstören und dabei 7000 Menschen töten. Die beiden Zeugen werden mit Sacktuch bekleidet sein, was ein Sinnbild dafür ist, dass sie Propheten des Gerichts sind. (Jesaja 37, 1 – 2; Daniel 9, 3)

Beim Passah wurde die erste Ernte (Gerste) in den Tempel gebracht.

Die verschiedenen Ernten der Seelen: http://wp.me/p3adOf-b2

 

Quellen:

Wikipedia

Jüdische Riten und Symoble, Rabbi S.Ph. De Vries

Countdown zum Finale der Welt

Pessach – der „Frühlingsputz“

Ungsäuert

Während des Passah darf kein einziges gesäuertes Erzeugnis genossen werden. Ausserdem darf es im Haus nichts gebe, was mit Chametz d.h. Gesäuertem, vermischt ist oder mit ihm in Berührung kam.

Der grosse Frühlingsputz

Jede Spur von Sauerteig muss entfernt werden, auch aus den verborgensten Winkeln. Fast sieht es so aus, als werde ein neues Leben begonnen. Neu und rein.  Deshalb ist der grosse Frühjahrsputz gleichzeitig auch ein Sinnbild.

Auch im neuen Testament erwähnt Paulus, dass wir uns reinigen sollen von allem Sauerteig:

1. Korinther 5, 6 – 8 Ihr habt wirklich keinen Grund, stolz und überheblich zu sein! Habt ihr vergessen, dass schon die kleinste Menge Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert? ´Macht es daher so, wie man es vor dem Passafest macht:` Entfernt den alten, durchsäuerten Teig, damit ihr wieder das werdet, was ihr doch schon seid – ein frischer, ungesäuerter Teig. ´Ihr seid es,` weil der geopfert wurde, der unser Passalamm ist: Christus. Deshalb wollen wir nicht mit dem alten, durchsäuerten Teig feiern, dem Sauerteig der Bosheit und der Schlechtigkeit, sondern mit dem ungesäuerten Brot der Reinheit und der Wahrheit. 

Reinigung der Herzen – die Braut Jesu

Das at. Passahlamm dessen Blut den Israeliten die Verschonung vor dem Gericht Gottes sicherte, ist ein Vorbild auf das Sühnopfer Jesu Christi, dessen vergossenes Blut jeden, der an ihn glaubt, vor dem Gericht Gottes bewahrt. Pessach bedeutet Vorüberschreiten. Damit die Israeliten von der Plage des Todesengels in Ägypten verschont wurden, mussten Sie allen Sauerteig aus Ihren Haushalten ausmisten und das Blut des Passalammes an die Türpfosten streichen. Jesus ist unser Passahlamm – ER hat den Preis der Sünde bezahlt – aber wir müssen unser Herz und Haushalt von allem Sauerteig reinigen.Jesus der Bräutigam möchte auch seine makelose Braut vor der kommenden Trübsalszeit/ dem Zorn Gottes bewahren.

Lukas 21, 34 – 36 Habt aber acht auf euch selbst, daß eure Herzen nicht beschwert werden durch Rausch und Trunkenheit und Sorgen des Lebens, und jener Tag unversehens über euch kommt! Denn wie ein Fallstrick wird er über alle kommen, die auf dem ganzen Erdboden wohnen. Darum wacht jederzeit und bittet, daß ihr gewürdigt werdet, diesem allem (Trübsalszeit) zu entfliehen, was geschehen soll, und vor dem Sohn des Menschen zu stehen! 

Epheser 5, 1- 7   Ihr seid Gottes geliebte Kinder, daher sollt ihr in allem seinem Vorbild folgen. Geht liebevoll miteinander um, so wie auch Christus euch seine Liebe erwiesen hat. Aus Liebe hat er sein Leben für uns gegeben. Und Gott hat dieses Opfer angenommen. Ihr gehört zu Gott. Da passt es selbstverständlich nicht mehr, sexuell zügellos zu leben, über die Stränge zu schlagen oder alles haben zu wollen. Ihr sollt nicht einmal darüber reden! Genauso wenig ist Platz für Klatsch, Sticheleien und zweideutiges Gerede. Vielmehr sollt ihr Gott danken und ihn loben. Denn eins ist klar: Wer ein ausschweifendes, schamloses Leben führt, für den ist kein Platz in der neuen Welt, in der Gott und Christus herrschen werden. Das gilt auch für alle, die von Habgier besessen sind; denn solche Menschen beten ihre eigenen Götzen an. Lasst euch von niemandem verführen, der euch durch sein leeres Geschwätz einreden will, dass dies alles harmlos sei. Gottes Zorn wird alle treffen, die ihm nicht gehorchen. Darum meidet solche Leute!

Makellose Braut

Braut mit Strauss2

Im Vers 27 heisst es weiter:

Epheser 5, 27

Denn er möchte sie ´zu einer Braut` von makelloser Schönheit machen, die heilig und untadelig und ohne Flecken und Runzeln oder irgendeine andere Unvollkommenheit vor ihn treten kann.

Gehörst Du zu seiner Braut?

Hast Du Dein Herz und Dein Leben gereinigt von allem Sauerteig?

Erkennen die Menschen an Deinem Lebenswandel und Deinen Worten, dass Du zu Christus gehörst?

Pessach – der Auszug

Pessach wird als erstes der drei Wallfahrtsfeste im jüdischen Frühlingsmonat Nissan, zur Zeit der ersten Gerstenernte in Israel gefeiert. Doch Pessach ist mehr als nur ein Erntedankfest. Wie alle jüdischen Feste ist auch das Pessachfest voll von Symbolen und hat eine ganz bestimmte Bedeutung im Hinblick auf die Leidensgeschichte des jüdischen Volkes: es erinnert an die Zeit des Exodus, an den Auszug der Israeliten aus Ägypten, die Flucht vor Unterdrückung und Sklaverei. Das Pessachfest ist also ein Fest der Freiheit.

Nissan wurde der erste Monat im jüdischen Kalender.  In der Thora heisst er der Ährenmonat. In biblischer Zeit begann das Jahr mit dem Nissan im Frühjahr. Der Nissan ist der Monat der Erlösung, in dem die jüdischen Vorfahren aus Ägypten auszogen. Damit nahm ja die wunderbare Geschichte des Volkes Israel ihren Anfang.  Gleichzeitig ist es auch ein Schaufenster, für Gottes Heilsplan durch Jesus.

Überschreitungsfest

Die letzte der zehn Plagen – die Strafen, die Gott über Ägypten verhängte hatte – , der Tod alles Erstgeborenen, suchte das Land heim. Damit sollte für die Hebräer die Freiheit beginnen. Mitten in der Nacht bei Vollmond. Also mitten im Monat. Sie mussten bereit sein. Sie mussten ein fehlerloses Lamm essen. Mit seinem Blut sollten sie ihre Türpfosten und Schwellen bestreichen. Das sollte das Zeichen sein. Das Verderben kam nicht über sie, es schritt über die Behausungen hinweg: Pessach, das Überschreitungsfest.

Blut an Türpfosten

Hastige Mahlzeit

In aller Eile mussten sie ihr Pessach, so hiess das Mahl, essen. Man sass nicht am Tisch, sondern ass stehend, in ängstlicher Erwartung, bereit für die Reise, die Lenden gegürtet, den Wanderstab in der Hand. Von der Mahlzeit durfte nichts übrig bleiben. Denn am nächsten Morgen würden sie nicht mehr hier sein. (2. Mose 12) Das ist Pessach. Aber es soll auch ihr erster Bissen als freie Menschen sein, als so plötzlich die Stunde ihrer Befreiung schlug. Diese eigenartige, hastige verschlungene Mahlzeit war ihr erstes Mahl, das sie als freie Menschen assen.

Gedanke:

Jesus hat verheissen, dass er wiederkommen wird und uns in sein Reich holen wird. Er ermahnt uns, bereit zu sein, denn niemand weiss genau wann dies sein wird, ausser der Vater. (Markus 13, 32)

Es gibt einen Moment, wo es zu spät ist – sich bereit zu machen. Wenn der Posaunenschall ertönt ist keine Zeit mehr!

So möchte ich Dich ermutigen, bring dein Herz/Haus in Ordnung so lange noch Zeit ist, damit Du bereit bist für den Auszug. /Entrückung, die plötzlich in einem AUGENblick statt findet! Es lohnt sich! 🙂

Matthäus 24, 44  Darum haltet auch ihr euch ständig bereit; denn der Menschensohn kommt zu einem Zeitpunkt, an dem ihr nicht damit rechnet.«

Pessach – Prophet Elia – Ostern – Blutmonde – Trübsalszeit?

In den nächsten Beiträgen wollen wir die Bedeutung von Pessach (Passah) genauer anschauen. Dieses Fest wurde von Gott verordnet (2. Mose 12, 14) und es hat viele prophetische Bedeutungen. Einen Teil hat Jesus bei seinem ersten Kommen als Lamm Gottes erfüllt:

Ostern – das Passahlamm: http://wp.me/p3adOf-5e

Passah – die Mazza Brote: http://wp.me/p3adOf-5k

Auch Jesus hat mit seinen Eltern und auch mit seinen Jüngern das Passahfest gefeiert. (Joh 2, 13 , Lukas 2, 41 , Johannes 13, 1, Markus 14, 16) Das letzte Passahmahl wurde zum Abendmahl, das wir immer wieder feiern und uns erinnern an Jesu Tod und Erlösungswerk von Golgatha. Er hat sein Blut vergossen zur Reinigung von unseren Sünden. Das at. Passahlamm (vgl. 2Mo 12,1-28), dessen Blut den Israeliten die Verschonung vor dem Gericht Gottes sicherte, ist ein Vorbild auf das Sühnopfer Jesu Christi, dessen vergossenes Blut jeden, der an ihn glaubt, vor dem Gericht Gottes bewahrt.

Dieses Jahr ist es spannend, da Ostern (18. – 21. April 2014) und Pessach (14. – 22. April 2014) in die gleiche Woche fallen.  Ebenfalls an Pessach (am 15. April) wird der 1 von 4 Blutmond sichtbar.

Die kommenden 4 Blutmonde (15. April 2014): http://wp.me/p3adOf-ax

Weiter wollen wir anschauen, was der Prophet Elia, die Reinigung von Chametz und die kommende Trübsalszeit damit zu tun haben.

Die kommenden 4 Blutmonde – Lunar Tetrad

Anfangs 2008 hat Pastor Mark Biltz anhand von NASA Daten herausgefunden, dass in den beiden kommenden Jahren 2014/15 Blutmonde als Tetrade (d.h. Viereinheiten) auftreten. Dass diese Blutmonde genau auf grosse Feste des HERRN fallen, lässt aufhorchen.

Hier die Daten im hebräischen und gregorianischen Kalender:

15. Nissan 5774 (Passah)  – 15. April 2014

15. Tishrei 5775 (Sukkot)   – 9. Oktober 2014

15. Nissan 5775 (Passah)  – 4. April 2015

15. Tishrei 5776 (Sukkot)   – 28. September 2015

Solche Tetraden hat es bereits früher schon gegeben:

1493 – 1994 Zeit der spanischen Inqusition

1949 – 1950 Neugegründeten Staat Israel / Unabhänigkeitskrieg

1967 – 1968 Eroberung Jerusalems / „6-Tages-Krieg“

Alle diese 3 Ereignisse spielen in der Geschichte des jüdischen Volkes und die letzten beiden im prophetischen Kalender Gottes eine besondere Rolle. Und mit den Jahren 2014 – 2015 gibt es also genau 3 solche 4er Blutmonde innerhalb von 70 Jahren, wo mehrere Jahrhunderte davor keine einzige Tretade stattgefunden hat!

Die Blutmonde im 2014 – 2015 sind also grosse prophetische „Fingerabdrücke“ Gottes! Er möchte uns damit etwas sagen/zeigen.

Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Himmelsausdehnung sein, zur Unterscheidung von Tag und Nacht, die sollen als Zeichen dienen und zur Bestimmung der Zeiten und der Tage und Jahre,
und als Leuchten an der Himmelsausdehnung, daß sie die Erde beleuchten! Und es geschah so. 1. Mose 1, 14-15

Eine Vermutung:

Könnte es sein, dass in der Zeitspanne 2014 – 2015 der III. jüdische Tempel gebaut wird? Zuerst hat das jüdische Volk seinen Staat bekommen, dann Jerusalem und jetzt fehlt noch der III. Tempel in Jerusalem. In Israel ist alles Bereit für den Tempel – die Ecksteine, der goldene Leuchter, die Leviten wurden ausgebildet – jetzt fehlt nur noch der Tempel und Opfer dazuzubringen. Dies wäre ein weiteres Anzeichen, da der Antichrist diesen Tempel entweihen wird uns sich selber als Gott erklären wird.

Hier noch eine spannende Grafik auf englisch! (Link)